1. Bienenwachskerzen

Auch wenn auf dem Adventskranz bereits alle Lichter entzündet sind, kann man im Winter nie genug Kerzen im Haus haben. Schließlich dauert die dunkle Jahreszeit noch eine Weile an. Und was gibt es da Schöneres als den goldenen Schein und den herrlichen Duft von Bienenwachskerzen. Diese kann man im Handumdrehen selbst machen.

Das braucht man:

Bienenwachsplatten/Wabenplatten (erhältlich z.B. in Drogerien)
Kerzendocht
Föhn

So geht’s:

Platte mit dem Föhn leicht erwärmen, um sie biegsam zu machen. Den Docht an einer der kurzen Seiten anlegen, die Wachsplatte daran eng einrollen und andrücken. Die Platte gleichmäßig mit sanftem Druck leicht schräg einrollen, sodass am oberen Ende eine konische Spitze entsteht. Den Abschluss am Ende so andrücken, dass er fest sich nicht mehr öffnet. Bei Bedarf erwärmt man die Kerze dafür nochmals kurz mit dem Föhn. Damit die Kerze besser steht, drückt man den unteren Rand etwas nach innen ein. 

Tipp: Für dickere Kerzen legt man beim Drehen mehrere Platten aneinander.

2. Bienenwachstuch

Bienenwachstücher sind ein wiederverwertbarer und nachhaltiger Ersatz für Folie und Plastikbeutel. Damit kann man Obst, Gemüse sowie Pausenbrot einwickeln, oder Schüsseln abdecken. Noch dazu duften sie herrlich und lassen sich ganz einfach aus Stoffresten herstellen.

Das braucht man:

Bio-Baumwollstoff (gewaschen)
Zackenschere (verhindert Ausfransen)
kleine Schüssel
ca. 25 g Bienenwachs-Pellets (in Bio-Qualität)
ca. 5 ml Kokosöl
Pinsel
2 Stücke Backpapier
Bügeleisen

So geht’s:

Den Stoff mit der Zackenschere auf eine Größe von etwa 20 x 30 cm zuschneiden. Bienenwachs und Kokosöl in der Schüssel vermengen und erwärmen bis beides flüssig ist (z.B. auf der Heizung, im Wasserbad, oder in der Mikrowelle). Stoffstück auf das Backpapier legen und zügig mit dem flüssigen Wachs einpinseln. Das zweite Stück Backpapier auflegen und mit dem Bügeleisen bei mittlerer Hitze darüber bügeln, bis sich das Bienenwachs gleichmäßig verteilt hat. Überflüssiges Wachs über die Ränder nach außen hin wegschieben. Das Wachstuch vom Backpapier lösen und mit zwei Fingerspitzen hochhalten, bis es sich erhärtet und fertig ist das selbstgemachte Bienenwachstuch. 

3. Honig-Salz-Peeling

Das Honig-Salz-Peeling ist schnell gemacht und ein tolles Geschenk für Liebhaber von Naturkosmetik. Es wird in leichten, kreisenden Bewegungen in die Haut einmassiert, am besten vor einem schönen Bad. Beim Abspülen verwandelt sich das Wasser in ein pflegendes Ganzkörperbad.

Das braucht man:

1/3 Honig (flüssig oder kristallisiert)
2/3 Meersalz
Glas zum Abfüllen (z.B. Bügelglas)

So geht’s:

Je nach gewünschter Menge passt man die Menge an, wobei das Verhältnis von Honig zu Salz 1 zu 2 sein sollte, also doppelt so viel Salz wie Honig. Den Honig bei geringer Hitze in einem kleinen Topf, oder im Wasserbad erwärmen und das Meersalz untermischen. Das Ganze abkühlen lassen und in ein schönes verschließbares Glas.
Tipp: Die Anwendung auf einem Zettel ans Glas hängen! 

4. Bienenbehausung

Eine Nisthilfe für Wildbienen sorgt für doppelte Freude, zum einen beim Beschenkten, zum anderen bei den zukünftigen Bewohnern.

Das braucht man:

Holzklotz (Hartholz wie unbehandelte Eiche, Esche oder Buche)
Bohrer
Schleifpapier

So geht’s:

Mit dem Bohrer versieht man den Holzklotz mit verschieden großen Löchern (5–10 cm tief, 2–10 mm Durchmesser) und glättet deren Ränder sowie die Oberfläche drumherum mit Schleifpapier. Wichtig: Nicht ins Stirnholz bohren, sondern ins Längsholz (dort, wo vorher die Rinde war), um Risse zu vermeiden. 

5. Blühwiesenpatenschaft

Wer beim Basteln zwei linke Hände hat, oder seinen Lieben etwas schenken möchte, das vielen Wildbienen und anderen Insekten zugutekommt, empfehlen wir eine Patenschaft für Blühflächen.

So geht's:

Im Internet finden sich inzwischen unzählige Anbieter in verschiedenen Regionen Deutschlands, darunter beispielsweise das Netzwerk Blühende Landschaft (eine Initiative von Mellifera e.V.) sowie die Gewinner des #beebetter-Awards der Kategorie "Landwirtschaft" Blühende Alb und Blühwiese-Pate.

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