Wasserbedarf von Bienen

Wenn eine Hitzewelle die nächste jagt und das Thermometer tagelang Temperaturen über 30 Grad anzeigt, brauchen nicht nur wir Menschen reichlich Wasser. Auch Wild- und Honigbienen, Wespen, Schmetterlinge und andere Gartenbesucher sind nun durstig und brauchen das kühle Nass dringend, um ihren Wasserbedarf zu decken. Bienen benötigen Wasser, um den eigenen Durst und den Bedarf ihrer Brut zu stillen, nutzen die Feuchtigkeit aber auch beim Nestbau. Honigbienen kühlen den Bienenstock zudem mit Wasser. Über Nektar können Bienen einen großen Teil ihres Wasserbedarfs abdecken, auch natürliche Wasserquellen wie Seen oder Teiche fliegen sie an, oder stillen ihren Durst an morgendlichem Tau. Wenn diese Wasserquellen fehlen, vor allem in Städten und in dicht besiedelten Wohngebieten, kann es für Bienen und andere durstige Insekten brenzlig werden. Doch mit selbst angelegte Wasserstellen und selbst gebauten Wassertränken kann man den Nützlingen unter die Flügen greifen. Wichtig: Damit Hummel und Co beim Trinken nicht ertrinken, brauchen sie sichere Landeplätze für die Wasseraufnahme.

Das braucht man

Flache Schale oder Topfuntersetzer, z. B. aus Ton

Steine oder Kiesel

Moos oder Zweige

Wasser

So einfach geht‘s

In der Schale verteilt man zunächst die Steine oder kleine Kiesinseln und legt Moos oder Zweige, die ebenfalls als Landeplatz und Trinkstelle dienen, darüber. Nun füllt man so viel Wasser ein, dass die Anflugstellen noch herausragen. Die Bienentränke stellt man am besten an einen geschützten und windstillen Platz im Garten. Das Wasser regelmäßig auffüllen und austauschen! Wichtig: Damit Hummel und Co beim Trinken nicht ertrinken, brauchen sie sichere Landeplätze für die Wasseraufnahme.

Selbst gemachte Bienentränken

Beachtet man das Grundprinzip, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Weitere Beispiele für selbst gemachte Wassertränken und reichlich Inspiration finden Sie auch auf der Pinterest-Seite von #beebetter.