Warum unterstützen Sie #beebetter? 

Bienen sind die „Promis“ unter den Insekten. Schon Biene Maja und ihr dicker Freund Willi haben mich und Millionen andere Menschen glücklich gemacht. Die Empathie für diese außergewöhnlichen Lebewesen habe ich mir bis heute erhalten. Umso schöner, dass Bienenschutz auch wirksamer Naturschutz ist.

Wie wurden Sie zum #beebetter-Jurymitglied? 

Dieses wunderbare Projekt hat mich von der ersten Minute an interessiert, und ich habe mich riesig gefreut, als man endlich gefragt hat, ob ich mitmachen möchte.

Warum liegt Ihnen der (Wild-)Bienenschutz am Herzen?

Ich bin im „Alten Land“ bei Hamburg aufgewachsen, und weiß von Kindesbeinen an, wie wichtig die Bienen für die Bestäubung der großen Obstplantagen sind. Ich möchte nicht den Tag erleben, an dem wie in Sichuan (China) die Obstpantagen aufgrund des Bienensterbens von Menschenhand bestäubt werden müssen.

Aus welchen Bereichen erwarten Sie besonders spannende Bienenschutz-Projekte?

Ich freue mich besonders auf die Initiativen aus der Landwirtschaft. Ohne die Unterstützung durch unsere Bauern wird Bienenschutz nur Stückwerk bleiben.

Kennen Sie bereits spannende Bienenschutz-Projekte oder überzeugende Bienenschützer?

Das Projekt „Blühende Alb“ (Preisträger 2019) von mehr als 100 Landwirten, die große Blühstreifen geschaffen haben, hat mich sehr beeindruckt.

 

Was erhoffen Sie sich von der Initiative #beebetter?

Genau jetzt ist die richtige Zeit, viele Menschen für den Bienenschutz zu sensibilisieren.

Wie kann man Ihrer Meinung nach Wildbienen am besten helfen?

Weniger Pestizide einsetzen und viel mehr Blühstreifen anlegen.

Was muss sich ändern, damit es Bienen in Zukunft besser ergeht?

In erster Linie muss der Einsatz von Glyphosat gestoppt – und die biologische Landwirtschaft stark gefördert werden.

Was tun Sie, um (Wild-)Bienen zu helfen?

Auf dem Grundstück unserer Wohnanlage werden laut Eigentümerbeschluss nur naturnahe und bienenfreundliche Pflanzen angepflanzt.

Wenn ich eine (Wild-)Biene wäre, dann wäre ich…

...in wenigen Jahren vom Aussterben bedroht, wenn nicht schnell was passiert.