Die Idee im Überblick

Eine Ursache für das Bienensterben ist schnell erkannt: Fehlende Lebensräume! In ländlichen Regionen gibt es viele ungenützte Gartenflächen und genau diese gilt es bienenfreundlich herzurichten. Hierbei kommt das Engagement von Grundschulkindern zum Einsatz. Im ersten Schritt der Aktion Bienen EinMalEins melden sich die Grundschulen, die sich beteiligen möchten. Dann verteilen die Schüler im Frühjahr aktiv Saatgut-Sets mit Saatgut für jeweils EinMalEins Quadratmeter. Die Kinder laufen die Straßen in den Ortschaften ab (ähnlich wie an Halloween) und fordern die Familien auf sehr charmante Art und Weise dazu auf, einen Quadratmeter des Grundstücks für Bienen und Insekten frei zu machen - das Saatgut gibt es von den Kindern kostenlos.

Maßnahmen für den Bienenschutz

Haben sich Haus- oder Gartenbesitzer von den kleinen Naturschützern überzeugen lassen, erhalten sie ein Saatgut-Set. Um die Ernsthaftigkeit zu bekräftigen, und weil es immer nur ein Set pro Haushalt gibt, unterzeichnen die Teilnehmer eine Absichtserklärung, das Saatgut auch wirklich zu verwenden. 
"Wir wünschen uns die Teilnahme möglichst vieler Haushalte und Familien und wollen zu einem Umdenken anregen und das Thema "auf den Küchentisch" bringen", sagt Anja Schmitz von Bienen EinMalEins. 
Im letzten Jahr haben 254 Kindern fast 1000 Haushalte erreicht, die das Saatgut angenommen und per Unterschrift versichert haben, einen Insektengarten anzulegen. Dieses Jahr starten die Aktion mit 2335 Kindern und 10.000 Saatgut-Sets. Die "Austeilaktion" findet nachmittags und am Wochenende statt , die Kinder haben etwa 14 Tage Zeit (in diesem Jahr vom 28. März bis zum 11. April).

Unterstützung

Um dieses Angebot vielerorts umsetzen zu können, ist es natürlich wichtig, viele Grundschulen unterschiedlichster Regionen Deutschlands als Unterstützer zu gewinnen. Anschließend liegt es an den privaten Tierfreunden oder Naturschützern, ein Stück ihres Gartens in ein Schlaraffenland für Wildbienen und andere Insekten zu verwandeln.

Unser Tipp

Jetzt Informieren!

Eine Win-win-win-Situatuion für alle Beteiligten: Die Kinder setzten sich schon frühzeitig mit Tier- und Umweltthemen auseinander und werden auf sinnvolle Art und Weise an den Bienenschutz herangeführt. Privatpersonen bekommen ein Saatgut-Tütchen von charmanten Boten nach Hause geliefert und die kleinen Nützlinge haben wieder ein Stückchen mehr Lebensraum, das sie bei der Nahrungssuche ansteuern können. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage des BienenEinMalEins.