Damit Wildbienen genügend Pollen und Nektar für sich und ihren Nachwuchs finden, sollte von Frühling bis Herbst immer etwas im Garten blühen. Ideal sind Pflanzen mit leicht zugänglichen Blüten. Hier einige Beispiele für ein reiches Blütenangebot vom Anfang des Jahres bis zum Ende der Gartesaison.

Blütenreigen vom Frühjahr bis zum Herbst

Christrosen eröffnen den Reigen bereits mitten im Winter, je nach Witterung sogar schon in der Adventszeit.

Die Sal-Weide bietet Insekten die erste wichtige Nahrung im Jahr. Sie ist auch Futterstrauch für viele Schmetterlingsraupen.

Goldgelb blüht die Kornelkirsche bei guter Witterung schon Ende Februar und ist deshalb wichtiger Nahrungslieferant für die früh fliegenden Wildbienen.

Die Gänsekresse trägt von März bis Mai weiße Blüten und eignet sich gut für Steingärten und Wegränder.

Die Schleifenblume bildet am Beetrand oder im Steingarten wintergrüne Kissen, ihr weißer Flor zeigt sich im April/Mai.

Türkischer Mohn schließt sich von Mai bis Juni an. Da sein Laub nach dem Verblühen einzieht, pflanzt man ihn am besten zwischen gute Bodendecker wie den Blut-Storchschnabel. Die robuste Wildstaude blüht von Juni bis August. Somit überschneidet sie sich mit der Sonnenbraut, die als Prachtstaude im sonnigen Beet vor allem zwischen Juli und September kräftig Farbe bekennt.

Ungefüllte Wildrosen (z.B. die Bibernell-Rose) sind blühstark und ihr reicher Vorrat an Pollen und Nektar ist für Insekten gut erreichbar.

Die Wiesen-Schafgarbe ist durch einer Vielzahl an Blüten von Juni bis September eine wichtigenBienenweide.

Die Körbchen der Färberkamille stehen exponiert am Stängelende und sind daher gut für fliegende Tiere zu erreichen. Die Staude gedeiht am besten an trockenen Standorten.

Schon alleine die ballförmigen Blüten des Kugellauchs machen ihn für Bienen und Schmetterlinge äußerst einladend und sind bevorzugte Nahrungsquelle der Lauch-Maskenbiene.

Hohe Fetthennen zeigen ihre Blütenschirme ebenfalls schon im Hochsommer, so richtig zur Geltung kommen sie aber im September/Oktober, ebenso wie Herbstastern (niedrige Kissen- sowie hohe Raublatt- und Glattblattastern).