Veröffentlicht am 07.10.2022 um 15:51 Uhr

Projektbeschreibung

Auf dem Gelände der Pater-Alois-Grimm-Schule in Külsheim ist über die Jahre ein Naturerlebnisgarten entstanden, der Raum fürs Lernen, fürs Leben und für die Artenvielfalt bereithält. Insgesamt umfasst der Schulgarten eine Fläche von etwa 1600 m² und eine etwa 40 m² große Magerwiese. Neben einer Streuobstwiese sowie blühfreudigen Gehölzen wie Schlehe, Weißdorn und Faulbaum gedeihen im "Hortus Pagsis" auch an die 70 verschiedene Wildrosenarten. Außerdem wartet der Naturgarten mit einer eine Fülle an nektar- und pollenreichen Bienenpflanzen auf.

Frösche, Molche und Fische sowie Libellen haben sich im und am Teich angesiedelt. Auch an unterschiedlichen Unterkünften für vielerlei Wildbienenarten mangelt es nicht. Ergänzend zu Insektenhotels und Nisthilfen haben die fleißigen Bienenhelfer mehrere Sandarien, Trockenmauern, Steinpyramiden, Reisighaufen und Totholzhaufen für die Tierwelt angelegt. Sogar die seltene Blaue Holzbiene fühlt sich im Schulgarten wohl und wird oft begeistert beobachtet.

Für das grüne Klassenzimmer ist die Gemeinschaftsschule 2021 von der #beebetter-Jury bereits mit dem 3. Platz der Kategorie „Jugend & Bildung“ ausgezeichnet worden. Auch in diesem Jahr konnte das Gartenprojekt die Fachjury überzeugen. 

Hortus pagsis

Im Herbst 2021 fand ein neues Bauprojekt für Bienen seinen Anfang: Die Anlage eines Bachlaufs und einer Sumpfzone. „Seit Mai 2022 arbeiten wir aktiv an unserem Projekt. Die Arbeit daran führen wir selbst durch und haben uns bewusst für diesen Weg entschieden, um Erfahrungen zu sammeln, aus Fehlern zu lernen und diesen Prozess gemeinsam mit unseren SchülerInnen zu reflektieren“, sagt Robert Stempien. Der Bachlauf soll Wildbienen und anderen Insekten unter anderem als Wasserstelle dienen und trägt daher die Bezeichnung „Bienenpromenade“.

Hintergrund

„Wir haben den schuleigenen Naturgarten angelegt, um für möglichst viele Lebewesen unterschiedliche Refugien zu schaffen. Im Laufe der Zeit entstanden immer weitere Projekte, um auch den Lebensraum für Insekten stetig zu erweitern. Nachdem wir bereits in unserem Steingarten einige Stillgewässer angelegt haben, wollten wir das Habitat durch einen neu angelegten Bachlauf erweitern“, so Robert Stempien

Weitere Pläne & Ziele

„Toll wäre es, wenn wir für unsere Sumpfzone geeignete Pflanzen besorgen könnten. Zudem würden wir gerne in die Anschaffung neuer Gartenwerkzeuge wie Pickel, Schubkarre, Schneidewerkzeuge und vieles mehr investieren. So könnten wir unser Angebot für Insekten tatkräftig erweitern.“

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