Für oberirdisch nistende Wildbienen

Schilfrohre (waagerecht und nicht baumelnd aufhängen oder in liegenden Konservendosen bündeln) sind Nisthilfen für oberirdisch nistende Wildbienen wie die Mauerbiene oder Blattschneiderbiene. Die „Knoten“ sollten sich am Ende des Stängels als natürlicher Abschluss der Brutröhre befinden. Vorne wird die Niströhre vom Weibchen verschlossen.

Nistplatz aus Holz

In Holzklötzen oder Holzscheiben (unbehandelte Eiche, Esche, Buche) kann man natürliche Käferfraßgänge durch gebohrte Löcher imitieren (5–10 cm tief, 2–10 mm Durchmesser). Diese werden später von Wildbienen als Nistplätze besiedelt.
Wichtig: Nicht ins Stirnholz bohren, sondern ins Längsholz (dort, wo vorher die Rinde war), um Risse zu vermeiden. Die Oberfläche mit Sandpapier glätten.

Für erdnistende Wildbienenarten

Ein Sandhochbeet eignet sich für erdnistende Arten wie die Sandbiene, die ihre wenige Zentimeter tiefe Brutzelle als Hohlraum in den Sand baut. Ein aus lehmverfugten Steinen oder Holzbrettern aufgebautes Hochbeet wird mit Sand gefüllt (Höhe 40–50 cm).  Manche Wildbienen bevorzugen Sand, andere Löss oder Lehm.

Unser Tipp

Wildbienen im Porträt

Wildbienen sind fleißig, friedfertig und für Natur und Menschen unverzichtbar. Denn durch ihre Bestäubungsarbeit sichern uns die faszinierenden und schutzbedürftigen Tiere Jahr für Jahr eine reiche Obst- und Gemüseernte. Es lohnt sich, diese fleißigen Helfer kennenzulernen.