Der Verein im Überblick

Zwölf Mitarbeiter des Blumen- und Zierpflanzenhändlers Blume 2000 verspürten Ende 2014 großen Tatendrang. An der Situation der Nützlinge musste sich etwas ändern und wer könnte besser Aufklärungsarbeit leisten bzw. Schutzmaßnahmen kommunizieren als ein Unternehmen, das ohnehin schon in diesem Bereich angesiedelt ist? Gesagt, getan! Mit Flowers4Bees möchte man auch andere Blumenhändler und die gesamte "Grüne Branche" zu mehr Engagement bewegen. Dabei soll schon beim Anbau der Blütepflanzen auf Bienenfreundlichkeit geachtet werden, sodass im Handel möglichst viele attraktive und gesunde Futterpflanzen angeboten werden können.

Weitere Mitglieder sind, neben dem BLUME 2000 Onlineshop, der größte norwegische Blumeneinzelhändler Mester Grønn sowie die Blumengroßhändler GASA Denmark und GASA Germany.

Maßnahmen für den Bienenschutz

Unter dem Motto "Deutschland blüht auf" hat sich der Verein zusammen mit Stiftunglife und BLUME 2000 ein Ziel gesetzt: auf einer Million Quadratmeter in Deutschland sollen bienenfreundlichen Blumen wachsen. Ob Privatgärten, öffentliche Grünstreifen, Großflächen in ländlichen Gebieten oder aber auch kleine Balkonkästen - jeder Beitrag zählt! Um möglichst viele Menschen für ihr Vorhaben zu aktivieren, veranstalten die Initiatoren immer wieder öffentliche Auftritte, bei denen sie gezielt über das Bienensterben aufklären und kleine Packungen mit Blumensamen verteilen. Die Bienen freut's und unsere Mitmenschen auch, wie man den Reaktionen der Passanten im Clip zu Deutschland blüht auf entnehmen kann. Seit Ende März verteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der rund 190 Filialen von Blume 2000 kostenlose Saattüten an ihre Kunden. So kann sich jeder aktiv werden, sich für den Bienenschutz einsetzen und seinen persönlichen Beitrag leisten. Wer wissen möchte, wie viel der angestrebten Quadratmeter bereits besäht werden konnten, findet hier den aktuellen Stand.

Außerdem schult Flowers4Bees interessierte Gartenbaubetriebe über einen möglichst blüh- bzw. insektenfreundlichen Nutzpflanzen-Anbau. Diese Informationsveranstaltungen finden zu bestimmten Terminen statt, die auf der Internetseite auf zu finden sind. Die Homepage bietet zudem zahlreiche Informationen für Gartenbaubetriebe oder Hobbygärtner.

Unterstützung

Flowers4Bees richtet sich vermehrt an Unternehmen und Organisationen, die sich als Mitglied vereint für den Bienenschutz und den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen möchten. Aber auch Privatpersonen können Teil der Initiative werden und die Projekte mit einem Förderbeitrag von derzeit 150 Euro im Jahr unterstützen. Einmalige Spenden können ab einem Betrag von 50 Euro schriftlich bestätigt werden.Weitere Informationen finden Sie hier.

Im Vordergrund steht die Sensibilisierung für und die Information über Nützlinge. Jeder Interessierte kann bei Flowers4Bees einen Wissenswertes über die Artenvielfalt erfahren, Tipps für einen insektenfreundlichen Garten finden und viele weitere nützliche Hinweise darüber, wie man die unersetzlichen Helfer fördern kann. Zudem werden neue wissenschaftliche Erkenntnisse veröffentlicht und interessante Veranstaltungen rund um das Thema Bestäuber und Fördermöglichkeiten gepostet.

Ferner hilft jeder geteilte Beitrag, jedes Like und jeder Kommentar, der das Gedankengut von Flowers4Bees verbreitet, auf die Gefahr des Bienensterbens aufmerksam zu machen und möglichst viele Menschen zu sensibilisieren und zum Mitmachen anzuregen.

Unser Tipp

Förderprojekte von Flowers4Bees

Der Verein engagiert sich mit zahlreichen Projekten im deutschen Inland, aber auch über die Landesgrenzen hinaus. Im Jahr 2017 wurde das erste internationale Projekt realisiert: Auf einer kenianischen Rosenfarm wurden Arbeiterinnen und Arbeiter zu Imkern ausgebildet. Inzwischen pflegen sie ihr eigenes Bienenvolk und ernten Honig. Darüber hinaus schulte man die Jungimker in betriebswirtschaftlichen Grundthematiken, damit sie durch Imkerei profitieren und verdienen können. Neuimker können allerdings nur dann Erträge erwirtschaften, wenn sie die blühende Natur ihrer Heimat schützen - so werden aus den Angestellten der Rosenfarm nicht nur Nebenerwerbsimker, sondern auch Naturschützer!

Alle Förderprojekte im Überblick finden Sie auf der Homepage.