Bereits im Februar und bis in den April hinein kann man die zarten Blüten des Buschwindröschens (Anemone nemorosa) genießen. 
Blausterne (Scilla) blühen je nach Art zwischen Februar und September. Das Gute daran: Einmal gepflanzt, erfreut der Blaustern oft über Jahre hinweg. Zwischen März und Mai blühen die Traubenhyazinthen (Muscari) in Blau oder Weiß.
Die meisten Lungenkrautsorten (Pulmonaria) entzücken mit ihren Blüten zwischen März und Mai.
Die Gelbe Narzisse (Narcissus pseudonarcissus) erfreuen Mensch und Tier mancherorts bereits früh im Jahr und bis in den Mai hinein mit ihren leuchtenden, gelben Blütenköpfen.
Blaukissen (Aubrieta-Hybriden) werden maximal 15 Zentimeter groß und blühen von April bis Mai in violett, blau, rot, rosa oder weiß.
Das Steinkraut (Alyssum) bildet zwischen April und Juni üppige, gelbe Blütenteppiche. Dann neigen sich die Triebe neigen zum Boden und zieren Kieswege und Steingärten. 
Mit einer Höhe von 20 bis 40 Zentimetern ist die Frühlings-Platterbse (Lathyrus vernus) ist mit einer Wuchshöhe von 20 bis 40 Zentimetern etwas kleiner, sie zeigt ihre Blütenpracht aber schon im April. Die hier vorherrschenden Blütefarben sind Blau- und Rosatöne aber auch in Weiß. 
Taubnesseln (Lamium) werden in der Regel als Bodendecker gepflanzt, sie ist pflegeleicht und ausdauernd. Ihre Blätter erinnern an Brennnesseln, hinterlassen aber bei Berührung kein brennendes Gefühl auf der Haut. Ihre zierlichen Lippenblüten bilden sich von April bis Oktober.

Der bekannteste Vertreter der Flockenblumen ist wohl die Kornblume, die ab Mai auf Wiesen und in Kornfeldern zu finden ist, allerdings nicht mehr so oft wie noch vor einigen Jahren. Je nach Art und Sorte blühen die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörenden Flockenblumen zwischen Mai und Oktober weiß, gelb, rosa, pink, violett oder blau. Für den Garten bietet sich zum Beispiel die Berg-Flockenblume (Centaurea montana) an. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 50 Zentimetern und öffnet ihre Blüten als eine der ersten im Mai und zeigt diese bis zum Juli. 
Auch die Blütezeit der zierlichen Glockenblumen (Campanula) wie der Wiesen-Glockenblume, Polster-Glockenblume und der Rundblättrigen Glockenblume fällt in den Mai. Dann zeigen sich die elfenhaften Blüten in Weiß oder in Blau- und Violetttönen.
Ebenso im Mai erblüht die Wiesen-Witwenblume (Knautia arvensis), auch Acker-Wittwenblume genannt, die mit ihren hübschen Blüten unzählige Insekten anzieht.
Steinig bis lehmiger Erdboden mit reichlich Sonnenschein ist perfekt für den Natternkopf (Echium vulgare). So zeigt der Insektenmagnet zwischen Mai und Oktober gerne seine Blüten.
Wegen ihrer auffälligen Blütenform hat die Akelei (Aquilegia) im Volksmund viele Namen wie Zigeunerglocke, Narrenkappe, Taubenblume oder Elfenhandschuh. Je nach Art und Sorte kann die Staude zwischen 15 und 90 Zentimetern groß werden. Die auffallend schönen Blüten zeigen sich von Mai bis Juli in Blau, Violett, Gelb, Blau-Weiß, Rot oder Weiß.
Ein sonniges Plätzchen auf sandig bis lehmigen Böden und die Echte Kamille (Matricaria chamomilla) fühlt sich wohl. Ihre duftenden weißen Blütenköpfe bilden sich zwischen Mai und Juli.
Ein sonniges, trockenes Bodenplätzchen wünscht sich das Gewöhnliche Sonnenröschen (Helianthemum nummularium). Unter diesen Bedingungen leuchten die gelben Blüten ab Mai bis in den August hinein.
Schöterich (Erysimum) ist auch als Goldlack bekannt, je nach Art kann er bis zu 1,20 Meter in die Höhe wachsen und zeigt seine Blütenpracht in der Regel von Mai bis Juni.
Noch einen Monat länger erfreut uns der rote Klatschmohn (Papaver rhoeas).
Die Blütezeit von Seifenkraut (Saponaria) fällt je nach Art und Sorte in den Früh-, Hoch- oder Spätsommer. Die unzähligen Blüten des Seifenkrauts sind rosa, rot oder weiß gefärbt, sie bedecken die Pflanze fast vollständig und verströmen einen süßlich-blumigen Duft, der leicht an Gewürznelken erinnert.
Der Woll-Ziest (Stachys byzantina) öffnet seine Blüten zwar in der Regel erst im Juni, doch einige Wildbienen nutzen seine Blatthaare schon jetzt für den Nestbau.

Ab Ende März bis April öffnen sich dicht an dicht die unzähligen weißen Knospen der Schlehe (Prunus spinosa) - nicht nur ein Augenschmaus, auch ein Festmahl für Wildbienen.
Spitz-Ahorn (Acer platanoides) und Feld-Ahorn (Acer campestre) blühen bereits im April, wohingegen der Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) seine Blüten erst im Mai öffnet. 
Die Gewöhnliche Berberitze (Berberis vulgaris) mag es sonnig bis halbschattig und trägt ihr Blütenkleid im Mai. Die Blüten sind klein, gelblich und ziehen zahlreiche Insekten an. Aber auch Vögel fliegen auf das Gehölz, oder vielmehr auf die kleinen essbaren Früchte.
Weißdorn (Crataegus), auch Hagedorn genannt, ist sowohl in Gärten als auch auf Feldern und Wiesen, in Wäldern oder an Wegrändern zu finden. Bienen und Wildbienen fliegen auf die blütenreiche Pracht, die von Mai bis Juni Nektar und Pollen liefert. 
Die Hundsrose (Rosa canina), auch als Heckenrose oder Hagrose bekannt, zeigt ihre kleinen einfachen Blütenköpfe in großer Zahl von Mai bis Juni. Sie liefern bestäubenden Insekten keinen Nektar, dafür aber Pollen.
Auch Zierkirschen, Zier-Äpfel, Blut-Pflaume (Prunus cerasifera 'Nigra') und der Faulbaum (Frangula alnus), auch Pulverholz genannt, zeigen sich jetzt in schönster Pracht.
Neben der Roten Johannisbeere (Ribes Rubrum) beginnen nun auch Nutz-Obstbäume wie Apfelbaum und Birnbaum zu blühen. Ungespritzt stellen sie eine ideale Futterquelle für bestäubende Insekten da, von deren fleißiger Bestäubungsarbeit wir Menschen später profitieren.