Projektbeschreibung

Konrad Schülke hat seit der Übernahme des Gartens vor vier Jahren auf chemische-synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger verzichtet, stattdessen setzt er auf Gründüngungspflanzen wie Phacelia, an der sich vor allem Bienen laben können. Außerdem pflanzte er Wildsträucher und lässt in einigen Bereich Wildwuchs zu und schafft somit naturnahe Ecken, in denen sich Nützlinge ansiedeln können. Unzählige Blumen, blühende Stauden, Obstbäume, Kräuter und Wasserstellen machen den Garten zu einem Kleinod und zu einem wertvollen Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten. 

Stand der Dinge

In diesem Jahr hat Konrad Schülke im Garten bereits vorhandene insektenfreundliche Stauden vermehrt und neu strukturiert. Samen für das Frühjahr sind bereits im Boden - die Bienenweide hat sich selbst ausgesät. Weiterhin werden Nistmöglichkeiten für Tiere geschaffen, zum Beispiel in Form von Laubhaufen, Totholz oder wilden Ecken. Ein weiterer Punkt ist die Vervollständigung des Bienenhotels. Für das nächste Jahr ist die Anschaffung weiterer insektenfreundlicher Stauden und Sträucher vorgesehen ebenso sollen noch mehr Tränken für Insekten und Vögel aufgestellt werden. Im vergangenen Jahr hat Konrad Schülke die Auszeichnung "Natur im Garten" von der Lenné-Akademie für Gartenbau und Gartenkultur erhalten.

Gärtnern für Bienen

Durch die vielen Aktivitäten, die es für Insekten und insbesondere für Wildbienen gibt, wird sich das Lebensangebot für diese wundervollen und sehr wichtigen Tiere verbessern, jeder kann etwas dazu beitragen. Dieser Überzeugung ist auch Konrad Schülke. Es sei beispielsweise schon hilfreich, bienenfreundliche Stauden zu pflanzen oder im Garten geschützte Lebensräume für Insekten zu schaffen. Dabei kann man sich mit Fragen jederzeit an den erfahrenen Gärtner wenden, Konrad Schülke hilft jedem neuem Bienenretter gerne weiter. 

So geht's weiter

Als einer der fünf Gewinner in der Kategorie "Private Initiativen und Engagement" erhalten Sie ein zweckgebundenes Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Wissen Sie schon, wie Sie das Preisgeld verwenden werden?

Ich werde das Preisgeld für wildbienenfreundliche Aktivitäten wie das Aufstellen von Nisthilfen in unserer Gartenkolonie in Berlin-Lichterfelde einsetzen. Ich habe da schon einige Ideen, die ich aber noch nicht mit dem Vorstand besprochen habe. Ich denke da an Informationstreffen in unserem Garten, Verteilung von Infomaterial, Beschaffung oder Verlosungen von Nisthilfen und Samen von insektenfreundlichen Blumen für unseren Kindergarten. Zudem möchte ich mit weiteren Nisthilfen auch das Projekt  "Blütenband" in unserer Gartenanlage unterstützen.

Was hat Sie veranlasst, sich bei #beebetter zu bewerben und was hat sich seit diesem Entschluss alles getan?

Mit der Beteiligung an #beebetter möchten wir den wundervollen Gedanken von Burda Home unterstützen, auch ein Sprachrohr unserer Wildbienen zu sein. Da wir selbst ebenfalls versuchen, diese Gedanken bei jeder sich bietenden Gelegnehit weiterzustreuen und zu "gießen", hat uns der Wettbewerb noch weiter motiviert. 
Durch unsere Aktivitäten im Garten bekommen wir immer öfter die Gelegenheit, mit anderen Menschen über unser Anliegen, etwas für unsere Bienen und Insekten zu tun, zu sprechen - seien es Gartennachbarn oder Spaziergänger. Vor kurzem haben wir einer Spaziergängerin in unserer Gartenanlage Stauden von unseren "Sonnen-Augen" geschenkt. Sie sprach uns bereits im Sommer auf diese bienenfreundlichen Blüher an und fragte, ob sie im Herbst wohl ein paar davon bekommen könnte.

Was erhoffen Sie sich für Ihren Garten und für den Bienenschutz in der Zukunft?

Wenn große und einflussreiche Unternehmen wie Burda mit vielen Möglichkeiten und durch verschiedene Maßnahmen als Sprachrohr der Wildbienen dienen, dann ist das schon eine tolle Sache.

Weitere Infos

5. Platzierter der Kategorie "Private Initiativen und Engagement"

Bei Fragen zum bienenfreundlichen Gärtnern und geeigneten Pflanzen für den Kleingarten, können Sie sich gern per Mail an Konrad Schülke wenden: [email protected]