Projektbeschreibung

Konrad Schülke hat seit der Übernahme des Gartens vor vier Jahren auf chemische-synthetische Pflanzenschutzmittel und Dünger verzichtet, stattdessen setzt er auf Gründüngungspflanzen wie Phacelia, an der sich vor allem Bienen laben können. Außerdem pflanzte er Wildsträucher und lässt in einigen Bereichen Wildwuchs zu, um naturnahe Ecken zu schaffen, in denen sich Nützlinge ansiedeln können. Unzählige Blumen, blühende Stauden, Obstbäume, Kräuter und Wasserstellen machen den Garten zu einem Kleinod und zu einem wertvollen Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten. 

Vom #beebetter-Award bis heute

"Wir haben in unserem Freundes- und Bekanntenkreis sowie bei unseren Nachbarn in unserer Kleingartenkolonie über die Teilnahme am #beebetter -Award 2019 ausführlich berichtet", erzählt Konrad Schülke. Dadurch wurde die eigene Erfahrungen, aber auch das Konzept von #beebetter an interessierte Menschen weitergegeben. Dank der vielen Gespräch konnte auch der Hobbygärtner viele neue Anregungen für sein Projekt sammeln. "Ein Naturgarten ist eine lebende, sich ständig verändernde Schöpfung", so Schülke. Mit diesem Leitsatz im Sinn geht sein Projekt auch nach der Auszeichnung durch die Initiative #beebetter weiter. "Wir haben unsere Tätigkeiten im Garten von Herbst bis Frühjahr freudig umgesetzt und außerdem zum Beispiel die Holzbretter, Eimer und Töpfe auf den Beeten liegen lassen." Für seine brummenden und summenden Gartenbewohner baute Konrad Schülke obendrein ein Winterquartier aus abgeschnittenen Ästen.

Unser Projekt ist unser Garten. Wir sind ein Teil der Natur und wollen diese weiter unterstützen, um für alle Lebewesen den bestmöglichen Lebensraum zu schaffen. Dies ist eine erfüllende Aufgabe, die nie zu Ende sein wird.

Veränderungen im Wildbienenschutz

"Wir freuen uns zurzeit über und auf die vielen bienenfreundlichen Blumen und Stauden, die wir neu gesät haben. Die Bienenweide ist wie immer der große Renner bei unseren Gästen." Dieses Jahr erblüht der Insektengarten mit fast 50 verschiedenen Blumen und Stauden wieder als Paradies für fleißige Bienchen. "Was uns in unserer Arbeit bestärkt und bestätigt? Neue Bienenfreundinnen und Bienenfreunde", sagt Konrad Schülke lachend. Gerne gibt er sein Wissen an "Bienenanfänger" weiter und erklärt ihnen unter anderem, dass das Aufstellen von Nisthilfen alleine nicht ausreicht, um Wildbienen zu schützen. Denn ohne passendes Futterangebot in unmittelbarer Nähe bleiben auch die Mieter aus.

Die bunte Wildblumenwiese mit dem Insektenhotel im Naturgarten.

Nisthilfen zu verschenken

Auf seine individuellen Nisthilfen ist Konrad Schülke besonders stolz und das zurecht. Sie werden aus Er stellte über 200 Jahre alten Holzbalken aus einem Bauernhaus hergestellt. Jede Nisthilfen ist ein kleines Kunstwerk, das gerne an gleichgesinnte Bienenfreunde verschenkt wird.

 

Für Bienenfreunde stellt Konrad Schülke in liebevoller Handarbeit diese Nisthilfen für Wildbeinen her.

Unsere Empfehlung

Wichtige Wildbienen-Pflanzen

Mit vielfältigen Pflanzen und der richtigen Auswahl an Blühern kann man den Garten das ganze Jahr über in ein Schlaraffenland für Wildbienen verwandeln.