Die Manuka-Pflanze, auch Südseemyrte genannt, ist in Bergregionen Neuseelands und im Süd-Osten Australiens heimisch. Es handelt sich um eine Wildpflanze, die als widerstandsfähiger Strauch heranwächst. Ist die Pflanze mit ausreichend Wasser versorgt, kann sie als Baum bis zu vier Meter hoch werden.

Was genau macht den neuseeländischen Honig so besonders? Wir haben doch auch genügend heimische Honigsorten. Manuka Honig ist für seine besonders heilenden Wirkstoffe bekannt , die in dieser Form bisher nur bei diesem speziellen Honig gefunden wurden. Bei den Neuseeländern, und mittlerweile auch über die Landesgrenzen hinaus, setzt man Manuka-Honig bei Erkältungen oder auch zur Wundbehandlung ein.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Manuka sowohl antiseptisch als auch antibakteriell wirkt.
Vorteil: Bakterien, Keime und Viren werden durch die im Honig enthaltenen Enzyme abgetötet, wodurch die Infektionsgefahr erheblich eingedämmt und der Ausbruch verhindert werden kann. Der Heilhonig, wie er oftmals genannt wird, weist einen gewissen Anteil an Methylglyoxal (MGO) auf. Diese Substanz ist maßgeblich für die heilende Wirkung des neuseeländischen Honigs verantwortlich und soll sogar die Narbenbildungen deutlich reduzieren.

Manuka-Honig kann sowohl zur inneren als auch zur äußeren Anwendung genutzt werden. Bei Erkältungen, Bronchitis oder Infektionskrankheiten aber auch bei Magen-, Darm- und Leberbeschwerden nehmen Kenner ein bis zwei Teelöffel des Heilhonigs ein. Je höher der enthaltene Methylglyoxal-Anteil, desto stärker die Wirkung. Hochwertige Manuka-Honigsorten haben einen MGO-Gehalt zwischen 300 und 400 mg pro kg und sind damit eine gute Allzweckwaffe in jedem Haushalt.

Bei Schürfwunden, Pickelchen oder anderen Hautirritationen kann Manuka-Honig auch äußerlich in Form von beispielsweise Wickel oder Wundauflagen aufgetragen werden. Der Honig fügt sich perfekt in die Wunde ein, dichtet sie ab und schützt sie so vor Keimen, Bakterien und Erregern. Bedeckt man die betroffene Stelle anschließend mit einer Mullauflage und fixiert diese mit einer Mullbinde ist die Wunde bestens geschützt.
Vorteil: der Honig verhindert das Ankleben des Verbandes an der Wunde.