Veröffentlicht am 07.10.2022 um 15:49 Uhr

Projektbeschreibung

Während des Lockdowns im Frühjahr 2020 hat Malin Schütt, damals noch Schülerin, ihre Passion fürs Gärtnern entdeckt und ihre Leidenschaft für den Natur- und Tierschutz. Den rund 900 Quadratmeter großen Garten teilt sie sich mit ihrer Familie und kann einen großen Teil davon für ihre eigenen Anbauprojekte im Namen des Artenschutzes nutzen. „Die Fläche steigt allerdings stetig, da ich durch meine Gartenarbeit mehr Bewusstsein bei meiner Familie geschaffen habe, sodass ich, oder vielmehr wir an vielen anderen Stellen im Garten nun auch bienenfreundlich gärtnern.“

Bienenfreundlicher Familiengarten

Die Beete und Gartenzonen, denen sich Malin Schütt während der Zeit des Home Schoolings angenommen hat, lagen brach und waren ziemlich trostlos. Nach reichlich Recherche und Austüfteln langer Pflanzenlisten, hat die inzwischen 20-Jährige mit dem grünen Daumen losgelegt. Beim Gärtnern setzt sie zum einen auf die Auswahl heimischer, bienenfreundlicher Pflanzen aus biologischer Erzeugung und zum anderen auf Nachhaltigkeit. So versucht die junge Gärtnerin möglichst wenig Materialien neu zu kaufen und stattdessen alten Dingen eine neue Verwendung zu geben. Die Beeteinfassungen und Wege bestehen zum Beispiel aus Altholzbrettern, die andernfalls entsorgt worden wären.

„Zusätzlich habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, in meinem Umfeld Bewusstsein für gewisse Thematiken zu schaffen. Auf mehreren Social-Media-Accounts gebe ich gelegentlich Einblicke in das, was ich tue, auf Instagram bereite ich unter anderem gerne Informations-Postings auf. Diese enthalten zum Beispiel Tipps, wie man bienenfreundlich und umweltbewusst gärtnern kann. Auf Instagram zeige ich ab und an auch Videos von meinem Garten und allem, was sich dort so tummelt. Besonders mein handzahmer Frosch ist sehr beliebt. Seine Videos haben tatsächlich tausende Aufrufe, denn viele Leute erfreuen sich einfach des nicht unbedingt alltäglichen Anblicks, wenn ein Frosch auf die Hand kommt. Mich hingegen freut es, zeigen zu können, was passiert, wenn man sehr viel Zeit, Arbeit und Liebe in etwas steckt. Der Frosch ist das beste Beispiel dafür, dass man auch sehr viel zurückbekommt."

Inzwischen hat Malin Schütt vier große, artenreiche Wildblumenwiesen geschaffen, vier Insektenhotels aufgestellt und verschiedene Schutzzonen wie Trockenmauern, Totholzhaufen und offene Sandflächen für Wildbienen eingerichtet. Zusätzlich zum Teich mit einem extra weit auslaufenden Ufer gibt es einen Miniteich und Wasserschalen, an denen tierische Gartenbewohner ihren Durst stillen können. 

Gartenplan von Malin Schütt

Hintergrund

„Ich möchte dem Artensterben und dem Klimawandel etwas entgegensetzen. Mein Garten ist für die Lebewesen gedacht und gemacht, die ihren Lebensraum zunehmend verlieren und deshalb Hilfe brauchen. Deshalb investiere ich all mein Geld in meinen Garten. Es ist mir wichtig zu zeigen, dass bienenfreundliches Gärtnern und Artenschutz nicht bloß was für Ältere ist, sondern jeden etwas angeht. Mein Traum ist es, andere mit dem, was ich tue, zu erreichen und vielleicht sogar zu bewegen.“ 

Ein Garten für Mensch und Tier

Weitere Pläne & Ziele

„Ich würde sehr gerne den Bestand an bienenfreundlichen Pflanzen ausbauen und damit das Gartengelände an jeder Stelle verschönern. Außerdem würde ich gerne „mein Gebiet“ erweitern und noch mehr Fläche für das bienenfreundliche Gärtnern nutzen. Im Großen und Ganzen ist es mein Ziel, so vielen Lebewesen wie möglich ein artgerechtes Zuhause zu bieten.“

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