Vom #beebetter-Award bis heute

Im März 2020 entstand aus dem losen Zusammenschluss von Landwirten der Verein Blühende Alb e. V. Das führte unteranderem zu großartigen Kooperationen mit Schulen, Kommunen, Gemeinden und einigen Firmen. "Diese Teilnehmer haben sich bereit erklärt Blühstreifen anzulegen", erzählt Thomas Pfeifle, einer der Landwirte des Vereins. Das Wegenetz für Insekten und Wildbienen wurde mit der Botschaft "einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe" ausgebaut. Gerade die Schulen sind für den Verein Blühende Alb von großer Bedeutung, denn in den Klassenräumen findet der Wissenstransfer für kommende Generation statt. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern beizubringen, wie wichtig der Einklang zwischen Natur und Nahrungsmittelproduktion ist.

Das Team von Blühende Alb sagt: "Jeder kann einen Beitrag leisten, ganz gleich ob Landwirte, Bürger, Schulen oder Firmen". In diesem Jahr wurden neben einjährigen Mischungen auch verschiedene mehrjährige Mischungen von Saaten Zeller und Rieger Hofmann ausgesät. Zudem stellten der engagierte Landwirt und sein Team von Bienenhelfern neue Feldrandschilder auf.

Getreu dem Motto "Gemeinsam für Bienchen & Blümchen" unterstützen aktuell über 150 Landwirte, 4 Kommunen/Gemeinden, 7 Schulen, 2 Firmen und viele Bürger den Verein.

"Aktuell haben wir wieder Blühstreifenwanderungen durchgeführt. Zu dem hat ein teilnehmender Landwirt in diesem Jahr ein Blühlabyrinth angelegt.", berichtet der Landwirt.

Ein Teil der teilnehmenden Landwirte im Blühstreifen mit Ansprechpartner Thomas Pfeifle (5. v. r.)

Weitere Infos

Wildbienenschutz in der Landwirtschaft

Blühende Alb ist ein Verein, der gemeinsam mit über 100 Landwirten Ackerflächen in Blühwiesen umgestaltet und sich so für das Wildbienensterben einsetzt. Bereits im letzten Jahr wurden die engagierten Bienenschützer mit dem #beebetter Award ausgezeichnet. Regelmäßig wird über Aktuelles auf Instagram, Facebook und der eigenen Homepage berichtet.

Zukunftpläne für das Projekt

Auf der Agenda des Blühende Alb e.V. steht vor allem die Idee im Vordergrund, mehr Landwirte, Schulen, Gemeinden und Firmen für den Bienenschutz zu begeistern. Denn so kann das Blühstreifenwegenetz noch weiter ausgebaut werden. "Vor allem mit den Schulen möchten wir im nächsten Jahr durchstarten – dieses Jahr hat uns da die Corona-Pandemie etwas ausgebremst. Wir freuen uns dafür aber umso mehr, dass bereits in diesem Jahr einige Schulen, trotz der schwierigen Bedingungen, Blühstreifen in den Schulgärten angelegt haben!", erzählt Thomas Pfeifle stellvertretend für den Verein.

Eine weitere Idee ist die Einrichtung einer Saatgutausgabestelle, bei der sich die Betreiber der landwirtschaftlichen Betriebe mit Mitbürgern und Konsumenten über eine Lebensmittelproduktion im Einklang mit der Natur austauschen können.

Außerdem möchten die fleißigen Bienenschützer auch noch an den Blühstreifen selbst arbeiten: "Bei den Blühstreifen werden wir im kommenden Jahr den Anteil an heimischem, mehrjährigem Saatgut weiter erhöhen."

Der Sonnenuntergang auf dem Acker des Vereins blühende Alb.

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