Vorbereitung

  • Damit die Blumen besser keimen, sät man ihr Samen immer auf völlig bewuchsfreier Erde aus. Bevor es an die Aussaat geht, entfernt man daher auf der vorgesehenen Fläche mit dem Spaten zunächst die Grasnarbe
     
  • Anschließend lockert man den Boden mit Spaten oder Grabegabel tiefgründig. Bei größeren Flächen verwendet man dafür am besten eine Fräse
     
  • Nun entfernt man von Hand oder mit dem Rechen verbliebene Pflänzche, Wurzelstücke sowie größere Steine und zerkleinert grobe Erdklumpen, um ebenes, feinkrümeliges Saatbett zu erhalten
     
  • Dann drückt man den Erdboben mit der Walze oder mit einem breiten Brett an, um den Grund ein wenig zu verdichten, damit die Blumen später besser wurzeln können. Alternativ kann man die Fläche auch ein paar Tage ruhen lassen, damit sich die Erde absetzt
     
  • Zur Aussaat wird die Oberfläche mit dem Rechen wieder etwas aufgeraut

Aussaat

  • Den Inhalt der Saatgut-Packung schüttet man zur Aussaat am besten in eine Schüssel oder Schale. Wie viel Saatgut benötigt wird, ist meist den Angaben auf der Verpackung zu entnehmen. Als Richtwert für die Aussaatdichte gilt ansonsten: 5 bis 10 Gramm Saatgut pro Quadratmeter
     
  • Saatgut nun mit etwas hellem, trockenem Sand mischen - so lassen sich selbst die leichten und kleinen Samen besser streuen und man sieht, wo man bereits gesät hat. Alternativ kann man dafür sogenanntes Vermiculit verwenden. Dieses natürliche Mineral erleichtert die Aussaat, speichert zudem Wasser und gibt es nach und nach an die Keimlinge ab. Wenn das Saatgut bereits mit Vermiculit vermengt ist, entfällt dieser Schritt
     
  • Nun verteilt man das Saatgut breitwürfig auf der gesamten Fläche und arbeitet die Samen anschließend mit dem Rechen oberflächlich leicht in die Erde ein
     
  • Wichtig: Danach drückt man das Saatgut per Rasenwalze, Schaufelblatt oder Brett in den Boden, damit es besser auflaufen, also keimen und anwachsen kann

Bewässerung

  • Nach der Aussaat reichlich wässern, damit der Boden ausreichend befeuchtet wird. Am besten verwendet man dafür einen Rasensprenger, oder den Gartenschlauch mit Brausenaufsatz
     
  • In den ersten Wochen, vor allem bei trockener Witterung, sollte die Fläche stets feucht gehalten werden. Wenn die Pflanzen erst einmal gut angewurzelt sind und kräftig wachsen, braucht man in der Regel nicht mehr zu gießen
     
  • Fläche am besten nicht betreten, um die Pflanzen nicht zu zertrampeln

Pflege


  • Richtig mähen: Blumenwiesen werden ein- bis zweimal im Jahr mit der Sense gemäht. Mäht man nur einmal Ende Juli, blüht die Wiese oft ein zweites Mal im Spätsommer oder Herbst. Gemäht wird dann erst wieder im kommenden Frühjahr. Mäht man zweimal, macht man das am besten Ende einmal im Juni und einmal Anfang September
Auf einen Blick

Das braucht man

  • eine möglichst ebene (unbewachsene) Fläche
  • bei nährstoffreichem Boden Sand zum Abmagern 
  • Saatgut (Tipp: Auf Mischungen speziell für Wildbienen achten!)
  • Sand oder Vermiculit (wenn nicht bereits enthalten)
  • Spaten zum Umgraben, bei großen Flächen besser eine Fräse
  • Grabegabel zum Lockern
  • Rechen für feinkrümelige Oberfläche und zum Glattziehen bzw. Aufrauen
  • Rasenwalze oder breites Brett zum Andrücken
  • Wasseranschluss mit Schlauch und ggf. Rasensprenger

Außerdem:

  • Anleitung zum Herunterladen: Verwandeln Sie jetzt ein Stück Rasen in eine artenreiche Blumenwiese und unterstützen Sie damit unsere Honig-und Wildbienen!
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