Steckbrief: Duftnessel

Botanischer Name: Agastache
Blütezeit: Juni bis September
Höhe: je nach Sorte zwischen 40 und 160 Zentimeter
Standort: sonnig mit durchlässigem Boden
Krankheiten/Schädlinge: bei feuchter Witterung anfällig für Mehltau und Nacktschnecken
Besonderheiten: duftet, Blätter und Blüten sind essbar, Insektenfutterpflanze. Agastache mexicana ist nicht frostfest, lässt sich aber hell bei 10 bis 15 °C überwintern

Beliebt bei Mensch und Tier

Das Zusammenspiel von hübschen Blütenkerzen, erfrischendem Duft und einer sehr langen Blütezeit hat die Duftnessel bei Hobbygärtnern in den letzten Jahren immer beliebter gemacht. Schön ist neben den gärtnerischen Pluspunkten, dass der Flor zahlreiche Insekten anzieht und man die Blüten und Blätter der verschiedenen Arten sogar ernten und essen kann.

Darauf sollte man achten

Der großen Kreuzungsfreude der Duftnessel-Arten haben wir es zu verdanken, dass ihr Sortiment immer umfangreicher wird und es mittlerweile Sorten von Agastache mexicana, zum Beispiel ‘Sangria’, gibt, die frostfester sind als die Wildart. Generell gilt: Duftnesseln sind umso winterhärter, je trockener sie stehen. Mit Staunässe und feuchten Wintern kommen die Stauden nicht zurecht. Insgesamt gelten Duftnesseln jedoch als robust und wenig krankheitsanfällig. Nur bei lang anhaltender feuchter Witterung tritt manchmal Mehltau auf und auch Nacktschnecken können zum Problem werden.

Pflege ab Spätsommer

An einem sonnigen Platz mit trockenem, durchlässigem Boden säen sich Duftnesseln zahlreich aus. Das ist gut, da die Pflanzen oft nicht besonders alt werden. Wem die Aussaat jedoch lästig wird, der kann die Kerzen vor der Samenreife zurückschneiden – allerdings muss man dann auch auf die schöne Wintersilhouette verzichten, mit der insbesondere hohe Sorten auch in dieser Jahreszeit noch Struktur ins Staudenbeet bringen. Im Sommer sind Duftnesseln unter anderem neben Indianernessel, Sonnenhut, Kugeldistel, Phlox oder Witwenblume ein Blickfang.