Projektbeschreibung

„Unsere kleine Familie setzt sich seit fünf Jahren intensiv dafür ein, die Artenvielfalt zu fördern. Mein Mann und meine beiden Kinder haben bereits 2000 m² mit heimischen Blumen und Kräutern bepflanzt. Unzählige Schmetterlinge, Wildbienen, Fledermäuse, Falter und Kleintiere sind bei uns wieder zu beobachten“, sagt Maria Stöwer. Die tierische Vielfalt recih vom Admiral-Schmetterling bis zum Schwalbenschwanz und von der auffälligen Schwarzen Holzbiene bis zur Mörtelbiene.

„Jeder kann etwas zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen – ob auf einem Firmengrundstück, auf Gemeindeflächen, entlang von Wegrändern und in Stadtparks, oder auch im Garten und auf dem Balkon.“

An pollen- und nektarreichen Pflanzen mangelt es den Insekten wahrlich nicht, denn in dem großflächig angelegten Gartenparadies in Tegernbach in Oberbayern reihen sich unterschiedlichste Blühpflanzen dich aneinander. Je nach Jahreszeit zählen neben blühfreudigen, klassischen Stauden wie Verbene, Stockrosen, Lavendel oder Sonnenhüten auch unzählige Wildpflanzen wie Wilde Möhre, Natternkopf und unterschiedliche Disteln zum Blüten-Buffett. Auch Zweibeiner sind im Naturgarten von Maria Stöwer herzlich willkommen und können der zertifizierten Yogalehrerin verschiedene Kurse im und um den Garten buchen.

Dieses Jahr hat Familie Stöwer ein weiteres Grundstück mit einer Fläche von 3000 m² erstanden, um aus einer ehemaligen Weide für Damwild ebenfalls ein naturnahes Areal mit heimischen Wildstauden, Hecken und Bäumen zu erschaffen. Eine rund 30 m lange Benjeshecke, Insektenhäuser, Trockennauern, Schnittguthaufen sowie allerlei Nisthilfen für Wildbienen und Vögel ergänzen das Pflanzenangebot und bieten allerlei Wildtieren ein Zuhause.

 

Hintergrund

„Als alte Globetrotter wollen wir ein Zeichen setzen und der Umwelt etwas zurückgeben. Jeder einzelne sollte etwas für zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen, anstatt nur nach Schuldigen zu suchen für Klimawandel, Bienensterben und so weiter“, findet Maria Stöwer. Besonders inmitten der ganzen Agrarflächen brauche es grüne Inseln. „Das stößt nicht immer auf Verständnis, vor allem nicht bei den Alteingesessenen und bei den althergebrachten Landwirtschaftsstrukturen – da hat man mit Kritik immer mal zu kämpfen. Das Ergebnis beweist aber das Gegenteil und das wollen wir allen vorzeigen.“

Weitere Pläne & Ziele

„Auf den bereits bepflanzen 2000 m² haben wir ein buntes Paradies geschaffen. Überall brummt und summt es, zwitschert und flattert es und die bunten Farben erwärmen jeden Tag das Gemüt“, so die Naturgärtnerin. Grüne Inseln in allen möglichen Bereichen zu schaffen, erachtet Maria Stöwer als generelle Aufgabe der nächsten Jahre. „Die Welt bunter zu machen, farbenfroher, mit mehr Sauerstoff anreichern…“ Ein großes Ziel dabei ist es, die örtliche Gemeinde für das naturnahe Areal und das Vorhaben zu begeistern und über Medien wie Instagram, Facebook und WhatsApp auf Aktionen aufmerksam zu machen.

Das Projekt „Wundergarten“ ist mit hohen Kosten verbunden. Weil die Fläche aus einer Landwirtschaftsfläche in eine Privatfläche umgewandelt wurde, fallen zusätzlich Steuern an. Auch die Bepflanzung für solch eine Fläche ist ein großer Kostenpunkt. Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro wird Familie Stöwer bei ihrem Vorhaben mit Sicherheit gut gebrauchen können. „Wir tragen alles aus eigener Tasche, aber wir erschaffen mit diesem Projekt ein Paradies für uns und die Natur und dies ist mit nichts zu bezahlen.“

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