1. Koriander

Die Korianderpflanze (Coriandrum sativum) blüht zwischen Juni und Juli und lockt mit ihren weißen Blüten Wildbienen und andere Insekten an. Ein sandig bis lehmiger Boden sowie ein halbschattiges Plätzchen gefällt dem Koriander. Sähen kann man ihn ab April bis in den Juni hinein. Dabei sollte man darauf achten, dass der Boden zuvor gelockert aber nicht frisch gedünkt wurde. Bereits vier bis sechs Wochen nach der Aussaht ist der Koriander bereit zur Ernte und eine willkommene Abwechslung in der Küche. 

2. Liebstöckel

Liebstöckel (Levisticum officinale) oder auch Maggikraut genannt, liebt es sonnig. Auch die Liebstöckelpflanze bevorzugt einen sandige bis lehmigen Boden und zeigt ihre gelb-grünen Blüten zwischen Juli und August. Verleiht frisch gehackt besonders Suppen oder Eintöpfeneine Extraportion Würze. 
Pflegetipp: Blätter in regelmäßigen Abständen abpflücken, damit sich stets neue, junge Triebe bilden können.

3. Oregano

Oregano (Origanum) ist ein mehrjähriges Heil- und Gewürzkraut. Viele verwenden es zum Abschmecken von Pizza, Pasta oder Tomatensoße und auch Wildbienen fliegen auf die weiß-rosa Blüten zwischen Juli und August. Schon gewusst? Aufgebrühter Oregano-Tee soll bei Halsschmerzen und Husten Linderung verschaffen und darüber hinaus stimmungsaufhellend wirken. 

4. Rosmarin

Bereits zwischen März und April blüht Rosmarin (Rosmarinus officinalis) in Violett, Blau, Rosa oder auch in weißen Farben. Ein sonniger und im Idealfall steinig bis lehmiger Boden lässt Rosmarin bestens gedeihen. Vorteil: durch immergrüne Blätter, kann man den Rosmarin das ganze Jahr über ernten. Dazu einfach einzelne Blätter abpflücken oder mit einem scharfen Messer ganze Triebspitzen abschneiden. Der aromatische Geschmack verfeinert Fleischgerichte ebenso wie Gemüse-Aufläufe oder Kartoffelgerichte.  

5. Salbei

Salbei (Salvia) mag einen warmen und sonnigen Platz mit durchlässigem Boden. Der bekannteste Salbei ist wohl der "Echte Salbei" (Salvia officinalis), welcher als mehrjähriger Halbstrauch mit aromatischen Blättern zu den wichtigsten Heil- und Gewürzpflanzen zählt. Sein violettes Blütenkleid trägt er zwischen Juni und August. Ab Mai kann man Salbei im Freiland aussähen, schneller und einfacher geht es jedoch mit vorgezogenen Topfpflanzen.

6. Thymian

Der "Echte Thymian" (Thymus vulgaris) kann eine Höhe von 10 bis 40 Zentimetern erreichen. Ab Mai bis in den Herbst hinein öffnet er kleine rosa bis lilafarbene Blüten, welche von Wildbienen gerne als Nahrungsquelle angenommen werden. Wissenswert: der Thymian verträgt sich nicht gut mit Majoran, weshalb diese beiden Kräuterpflanzen mit etwas Abstand zueinander gepflanzt werden sollten. 

7. Zitronenmelisse

Halbschatten, sandig bis lehmiger sowie durchlässiger aber nicht zu trockener Boden - das wünscht sich die Zitronenmelisse (Melissa officinalis). Dann belohnt sie uns nicht nur mit ihrem frischen, zitronigen Aroma sondern erfreut auch zwischen Juni und August mit weißen Blüten. Pflegetipp: Jungpflanzen sollten in der Anfangszeit stets feucht gehalten werden. Möchte man Zitronenmelisse im Topf anpflanzen, empfiehlt es sich, von April bis August alle zwei bis drei Wochen organischen Dünger hinzuzugeben. Fühlt sich die Pflanze wohl, breitet sie sich sehr schnell aus.

8. Lavendel

Die charakteristischen meist violettblauen Blütenstände des "Echten Lavendels" (Lavandula angustifolia) blühen von Juni bis August. Ob als Beeteinfassung, als Pflanzstreifen entlang einer Mauer oder als Kübel- beziehungsweise Topfpflanze - Lavendel ist eine dankbare Pflanze, die gerne ihren aromatischen Duft verbreitet und so Insekten unterschiedlichster Art anlockt. In der Küche verwendet man Lavendel gerne zum Verfeinern von Soßen, zum Würzen von Fisch- oder Lammgerichten. Auch als Zutat eines leckeren Sommersalates macht sich Lavendel gut.

9. Katzenminze

Die Blätter der "Echten Katzenminze" (Nepeta cataria) verströmt einen wohltuenden Duft nach Zitrone und Minze - eine Kombination, die nicht nur unsere kleinen Nützlinge in der Blütezeit zwischen Juli und September anlockt. Der Name der Katzenminze kommt nich von ungefähr, denn auch Katzen reagieren auf ihren Duft. Man schreibt der Pflanze eine beruhigende Wirkung auf nervöse Tiere zu aber auch in der Küche kann man sie in verschiedenen Varianten einsetzen, zum Beispiel als Tee, in Kräuterbutter oder im Salat. 

10. Bergbohnenkraut

Zwischen August und September blüht das Bergbohnenkraut (Satureja montana) in weiß, rosa oder sogar violetter Farbe. Diese Kräuterpflanze bevorzugt einen warmen und sonnigen Standort, welcher bestenfalls vor Wind geschützt ist. Pflanztipp: Bohnenkraut ist ein Lichtkeimer und sollte daher bei der Aussaht nur dünn mit Erde bedeckt werden.