Als #beebetter-Gewinner der Kategorie „Institutionen“ erhält das Projekt „BNE am Wildbienenpfad erleben“ ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Steht bereits fest, wofür dieses Geld verwendet werden soll?

Mit großer Freude haben wir das Preisgeld vor kurzem erhalten. Unsere Ideen und Vorhaben das Preisgeld in das Projekt einfließen zu lassen, sind schon im Vorfeld entstanden. Als erstes steht ein digitaler Pfad auf dem Programm. Bedingt durch Wetter und Corona haben wir uns überlegt, wie wir auch in diesen Zeiten etwas zum Thema Wildbienen entwickeln können. Schließlich haben wir beschlossen, unseren Wildbienenpfad virtuell in den Schulen anzubieten. Dafür wurde ein Quiz digital in den Pfad eingebaut. Somit können Kleingruppen und Klassen den Pfad virtuell erleben. Die Lehrkräfte haben zusätzlich die Möglichkeit selbst etwas zum Thema Wildbiene beizutragen. Im Frühjahr wird es dann einen digitalen Pfad geben, anhand dessen man mit Smartphones, Tablets oder auch in Papierform draußen arbeiten kann.

Haben Sie die #beebetter-Auszeichnung im kleinen Rahmen gefeiert?

Leider konnten wir den Award vereinsmäßig nicht groß feiern. Daher haben wir im kleinen Rahmen mit unseren Kolleginnen ein kleines gemütliches Frühstück gemacht.

Was hat sich seit der Auszeichnung durch #beebetter getan, was hat sich seither vielleicht verändert?

Durch die Auszeichnung hat sich unser Bekanntheitsgrad noch einmal positiv geändert. Die Menschen im direkten Umfeld haben mit Glückwünschen auf den gewonnenen Award reagiert. Weitere Mitstreiter konnten wir allerdings noch nicht gewinnen. Wir denken, dass das an Corona liegen könnte. Wenn sich zum Frühjahr hin etwas ändert, werden sich aber bestimmt weitere Mitstreiter finden.

Welche Projekte und Ideen sollen im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden?

Im Jahr 2021 wird es im Naturschutzzentrum der Arche Noah einen Wildbienentag geben. An diesem Tag können interessierte Besucher sich mit den Themen Bienen- und Bienenschutz auseinandersetzen.

Außerdem möchten wir zusammen mit allen in unserem Netzwerk befindlichen Partnern Blühstreifen und Heckengehölze anlegen. Das wird auch unser Netzwerkthema für das Jahr 2021 sein. Durch unsere bisherigen Anstrengungen in diesem Bereich haben wir bereits fünf Schulen, verschiedene Kindergärten und Partner wie unsere Stadtwerke und die Landfrauen gewinnen können. Vor kurzem hatten wir den ersten Termin mit Landwirten, die sich mit dem Thema Wildbienen und Blühstreifen intensiv auseinandersetzen.

Konnten Sie durch #beebetter bereits neue Kontakte mit anderen Bienenhelfern knüpfen?

Den ersten Kontakt zu einem Wildbienenexperten haben wir geknüpft: Volker Fockenberg, der ja auch Mitglied der #beebetter-Jury ist, hat uns per Mail gratuliert. In dem Zuge dessen haben wir uns für nächstes Jahr verabredet, um ein wenig zu netzwerken.

Bestimmt wird es für das nächste Jahr verschiedene Kooperationen geben, denn der Wildbienen-schutz ist im Augenblick in vielen Gesprächen zu finden.

Zum Projekt

Gewinner der Kategorie „Institutionen“ 2020

Im Mendener Naturschutzzentrum im Sauerland können Groß und Klein die heimische Umwelt hautnah erleben, Zusammenhänge entdecken und sich aktiv als Bienenschützer für die Artenvielfalt stark machen. Für das bemerkenswerte Projekt „BNE am Wildbienenpfad erleben“ erhält der Förderverein Arche Noah e.V. den #beebetter-Award 2020 in der Kategorie "Institutionen".

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