Lavendel

Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum, wo er zwischen felsigen, trockenen Hanglandschaften wild wächst. Das macht diese Pflanze besonders robust und pflegeleicht. Lavendel mag es trocken und am liebsten mit kiesig, sandigem Erdboden. Unter direkter Sonneneinstrahlung gedeiht er am besten und öffnet seine meist blau-violetten Blütenköpfchen. Echter Lavendel zählt zu den nektar- und pollenreichsten Pflanzen, weshalb er auf einer Bienenweide nicht fehlen sollte.

Blütezeit: Juni bis August

Sonnenblume

Die leuchtend gelbe Gewöhnliche Sommerblume (Helianthus annuus) ist besonders reich an Nektar und Pollen, weshalb sie sich als Bienenfutter bestens eignet. An sandig bis lehmigen Bodenstellen mit viel Lichteinfall fühlen sie sich am wohlsten. Man sollte darauf achten, dass sie gelegentlich gewässert werden. Jedoch nicht zu viel, denn Sonnenblumen mögen es mäßig trocken bis feucht

Blütezeit: Juli bis Oktober

Stockrose

Die Gewöhnliche Stockrose (Alcea rosea) zählt zu den Malvengewächsen und zeigt sich in ganz unterschiedlichen Blütenfarben: gelb, weiß, rot, violett, rosa oder orange. An einem mäßig feuchten und kiesig bis lehmigen Plätzchen, mit immer wiederkehrenden Sonnenstunden, gedeiht dieser Bienenmagnet am besten. Durch die offenen Blütenkronen dieser Pflanzenart ist der Pollen für Bienen und andere Insekten besonders leicht anzufliegen. Tipp: Gefüllte Blütenarten sind als Bienenfutter völlig ungeeignet, außerdem gelten einfach blühende Stockrosen als ausdauernder.

Blütezeit: Juli bis September

Unser Tipp

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